Was kostet ein lokaler Server wirklich?
Die versteckten Kosten die kein KMU auf dem Radar hat
Wenn Unternehmen über ihre IT-Kosten sprechen, denken sie meistens an die letzte Serverrechnung (Hardware). Oder an den IT-Partner der quartalsweise vorbeischaut. Was dabei fast immer vergessen geht, die Kosten die nirgendwo als einzelne Rechnung auftauchen, aber trotzdem real sind. Wir sehen das regelmässig. Ein Kunde fragt uns ob seine IT nicht preiswerter zu betreiben wäre. Wir schauen gemeinsam hin. Und plötzlich wird klar: Der Server kostet deutlich mehr als gedacht.
Der Lifecycle - der Kreislauf den niemand liebt
Server haben eine Lebensdauer. Nach fünf bis sieben Jahren ist Schluss. Dann kommt die nächste Investition: neue Hardware, neue Lizenzen, neue Konfiguration. Das ist kein einmaliger Aufwand. Das ist ein Kreislauf der sich wiederholt.
Und in der aktuellen Marktlage wird dieser Kreislauf teurer. Hardware-Preise steigen. Lizenzen steigen. IT-Fachkräfte werden rarer. Was vor fünf Jahren noch erschwinglich war, kostet heute spürbar mehr.
Die versteckten Kosten eines lokalen Servers
Die Anschaffungskosten sind erst der Anfang. Was wirklich ins Geld geht, sind die laufenden Kosten die sich über Jahre summieren und die in keiner einzelnen Rechnung sichtbar sind.
Einmalige Kosten bei der Anschaffung
Neben der eigentlichen Server-Hardware kommen sofort weitere Positionen dazu: Backup-Medien, Netzwerkkomponenten, eine unterbrechungsfreie Stromversorgung und je nach Situation eine Klimaanlage für den Serverraum. Dazu kommen Softwarelizenzen für Betriebssystem und Anwendungen sowie der Aufwand für Evaluation, Installation und Konfiguration durch den IT-Partner. Und oftmals kauft man zu „grosse“ Systeme, Konfigurationen und Ressourcen, welche man womöglich erst ein paar Monate oder Jahre später benötigt.
Laufende Betriebskosten
Jahr für Jahr entstehen Kosten die man leicht unterschätzt: Lizenz-Abonnements, Backup-Speicher, Abschreibungen auf die Hardware, Wartungsverträge mit dem IT-Partner sowie Einsätze vor Ort. Dazu kommen Energiekosten für den Server selbst und die Klimatisierung des Serverraums. Positionen die auf der Stromrechnung untergehen aber trotzdem real sind.
Personalaufwand
Oft übersehen: Die Zeit die eigene Mitarbeitende für IT-Aufgaben aufwenden. Software-Updates einspielen, Benutzer verwalten, mit dem IT-Partner kommunizieren, das sind Stellenprozente die irgendwo hängen bleiben. Gerechnet auf den Bruttolohn ergibt das über ein Jahr einen spürbaren Betrag.
Kosten bei einem Ausfall
Das ist die unangenehme Kategorie. Wenn die Hardware ausfällt, stehen Mitarbeitende still und jede Stunde kostet. Dazu kommen Wiederherstellungskosten bei einem Hardware-Defekt. Und im schlimmsten Fall, einem Ransomware-Angriff, sprechen wir von Betriebsausfall, externen Fachleuten für die Wiederherstellung und dauerhaftem Datenverlust.
Was bleibt wenn der Server wegfällt?
Microsoft Azure und Microsoft 365 verlagern diese Verantwortung in die Cloud. Keine Hardware im Keller. Keine USV. Keine Klimatisierung. Keine geplante Erneuerung alle fünf bis sieben Jahre.
Stattdessen planbare monatliche Kosten. Eine Infrastruktur die mit dem Unternehmen wächst, ohne grosse Vorabinvestitionen. Und eine Sicherheit die nicht davon abhängt ob jemand die Serverraumtür abgeschlossen hat.
Das bedeutet nicht, dass Cloud für jedes KMU automatisch die richtige Lösung ist. Aber die Entscheidung sollte auf Basis der echten Gesamtkosten getroffen werden und nicht nur der Rechnung die am Monatsende kommt.
Was wir empfehlen
Rechnen Sie einmal durch was ein lokaler Server wirklich kostet. Hardware, Lizenzen, Strom, Klimatisierung, Zugangssicherung, IT-Zeit für Wartung und Support - und den nächsten Lifecycle gleich mit einkalkulieren. Wenn Sie dabei Unterstützung wünschen, wir helfen Ihnen gerne. VistaSys AG begleitet Schweizer KMU bei genau dieser Analyse. Unverbindlich, ohne Verkaufsdruck, mit ehrlicher Einschätzung.